Verfahren der IV - was ist zu beachten

Ein(e) Versicherte(r) hat sich bei der Invalidenversicherung angemeldet. Die zuständige Invalidenversicherung hat den Anspruch geprüft und sendet Ihnen nun den sogenannten Vorbescheid zu. Was kann getan werden.

Einwand erheben

Ein Versicherter hat nach Empfang des Vorbescheides während der Frist von 30 Tagen Zeit einen Einwand gegen den Vorbescheid zu erheben. Ein Vorbescheid ist eine Vorinformation für die Versicherte der Invalidenstelle, wie sie gedenke zu entscheiden. Grundsätzlich kann eine Verlängerung der 30-tägigen Frist bei der IV-Stelle verlangt werden. Jedoch treten einige IV-Stellen nicht auf ein entsprechendes Gesuch ein.  Deshalb empfiehlt es sich, die Frist von 30 Tagen einzuhalten. 

Ein Einwand muss eine Begründung enthalten. Dass heisst unter dem Titel Begründung muss bei einen Einwand möglichst ausführlich und detailliert begründet werden, warum man mit dem Vorbescheid der IV nicht einverstanden ist. Wenn möglich sollten Arztberichte der Wiedererwägung beigelegt werden, wenn die IV die medizinische Sachlage nicht korrekt dargestellt hat. 

Die IV wird danach den Einwand prüfen. Je nach zuständiger IV-Stelle und der Komplexität des Einwandes dauert die Bearbeitung des Einwandes eine gewisse Zeit. Grundsätzlich bestätigt die zuständige IV-Stelle den Empfang des Einwandes. 

 

Nach der Prüfung des Einwandes wird die IV-Stelle eine Verfügung erlassen. Nach Empfang der Verfügung hat der Versicherte 30 Tage Zeit eine Beschwerde beim zuständigen Versicherungsgericht zu erheben. Die Frist von 30 Tagen kann nicht verlängert werden

Die Beschwerde muss an das zuständige kantonale Versicherungsgericht zugestellt werden. Die Beschwerde muss eine Rechtsbegehren (z.B. Aufhebung der Verfügung, Ausrichtung einer vollen IV-Rente) sowie eine Begründung enthalten. Unter Begründung müssen möglichst viele Punkte gerügt werden, welche die IV-Stelle falsch gesehen und/oder interpretiert hat. Wichtig ist, dass man Beweise erhebt warum (aus welchem Grund) die IV die medizinische Sachlage falsch dargelegt hat. Das heisst man soll medizinische Berichte der behandelnden Ärzte, Therapeuten, Fachärzte der Beschwerde beilegen. Des weiteren empfiehlt es sich, die Beschwerde im Doppel dem zuständigen Gericht eingeschrieben zuzustellen. 

 

 


Einsprache erheben ist ein komplexes Unterfangen

Einen ausführlichen und korrekte Einwand und/oder Beschwerde zu erheben ist ein komplexes Unterfangen und verlangen nach einem Wissen im Bereich des Sozialversicherungsrechts und der Versicherungsmedizin.  Es empfiehlt sich, sich bei der Erhebung eines Einwandes und/oder Beschwerde Hilfe bei der consozjus gmbh zu holen. Die consozjus verfügt über die notwendigen Kompetenzen und Erfahrung in der Vertretung im Sozialversicherungsrechtsverfahren. Zögern Sie nicht. Kontaktieren Sie uns.

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Sejdiji (Freitag, 21 September 2018 20:59)

    Ich hatte einen Unfall im 2012, jetzt bin mit Unfallversicherung am streiten wegen Taggelder die per ende 08. 2018 aufgehoben wurden, sowie mit IV die mir eine Rente 100% nur bis ende 11. 2017 ausgerichtet haben. Trotz meine Anwalt die Einwand erhoben hat, wurde erneut alles abgewiesen, wie können Sie mir da weiter helfen?

    Ich grüsse Sie
    Sejdiji Afrim