Wann lohnt es sich eine Verfügung anzufechten

 

Die Ablehnungsschreiben von Privatversicherungen und Verfügungen von Sozialversicherungen werden in den meisten Fällen von Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern der entsprechenden Versicherungen erstellt. Oftmals unterliegen die Ablehnungsschreiben und Verfügungen gravierenden Mängel, in dem der Sachverhalt falsch dargelegt wurde und/oder eine falsche Rechtsanwendung vorliegt.  

 

Im Grundsatz lohnt es sich (fast) jede Verfügung überprüfen zu lassen, da die Ablehnungen auch rudimentär begründen werden und der Fall seitens des Versicherungsträgers nochmals eingehend überprüft werden wird.

 

Folgende Punkte bei einer Verfügung / oder Ablehnung sollte Sie hellhörig machen, und eine nochmalige Überprüfung der rechtlichen und medizinischen Situationen ist bei vorliegenden folgender Punkte angezeigt:

 

  • Das Ablehnungsschreiben und/oder die Verfügung ist sehr kurz gehalten
  • Die Begründung der Ablehnung wird lediglich in einem Zweizeiler mitgeteilt
  • Die Begründung der Ablehnung ist in sich widersprüchlich
  • Die medizinische Situation stellt sich in der Realität anders dar, als in der Ablehnung beschrieben
  • Die behandelnden Ärzte wurde nicht oder zu wenig in das Verfahren miteinbezogen respektive die entsprechenden Einschätzungen wurden nicht berücksichtigt

 

  • Die Ablehnung ist nicht nachvollziehbar (weder rechtlich noch medizinisch)

 

Die consozjus prüft sehr gerne Verfügungen, Ablehnungsschreiben und Vorbescheide. Dies zu einem fairen Pauschalpreis. In den meisten Fällen wird die consozjus die medizinischen Akten einverlangen und danach innerhalb von 24 Stunden eine Empfehlung über das weitere Vorgehen abgeben.

 

Zögern Sie nicht. Kontaktieren Sie die consozjus für eine unverbindliche Empfehlung. Auf einen persönlichen Kontakt freuen wir uns.

 

 

 

Hinweis:

 

Bei einem Vorbescheid der IV stellt sich für die consozjus immer die Frage ob sich eine Beschwerde vor Gericht lohnt respektive wie hoch die Chancen sind. Einen Einwand ohne Chance auf eine Beschwerde zu erheben, ist sinnlos, da die IV-Stellen fast zu 99% am Vorbescheid festhalten. Aus Sicht der consozjus macht einen Einwand nur dann Sinn, wenn der Auftraggeber bereit ist, den Auftrag für eine Beschwerdeeinreichung zu erteilen.

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0